ownCloud & Nextcloud

Private-Cloud mit ownCloud

ownCloud ist eine Cloud-Plattform für Unternehmen, ebenso einfach bedienbar wie bekannte Verbraucherprodukte, aber gehosted in Ihrem Rechenzentrum, auf Ihren Servern, unter Verwendung Ihres Speicherplatzes. ownCloud bietet die Transparenz, Kontrolle und Integrationsmöglichkeiten in komplexe, sichere und konforme Umgebungen die IT benötigt und erlaubt Nutzern gleichzeitig von überall und von jedem Endgerät auf Firmendateien zuzugreifen.

Nextcloud ist ein vom ownCloud-Gründer Frank Karlitschek gegründeter Fork von ownCloud, der am 2. Juni 2016 bekannt gegeben wurde. Karlitschek verließ fünf Wochen zuvor das von ihm gegründete Unternehmen ownCloud aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über den Kurs von ownCloud. Nextcloud ist noch recht neu, bietet aber einige Funktionen an, die ownCloud nur in der Enterprise-Version anbietet.

Kaum ein Computer oder Smartphone kommt heute noch ohne Cloud-Dienst aus. Alle persönlichen Daten einem einzigen Unternehmen zu überlassen, weckt jedoch Misstrauen und schürt die Angst vor Datenkraken. Hier schafft „ownCloud“ Abhilfe: Alle Inhalte werden direkt auf dem eigenen Webspace, Server oder sogar auf dem heimischen Rechner abgelegt – Sie behalten stets die Kontrolle über Ihre Daten. Zusätzlich zum Platz auf Ihrem eigenen Server können Sie externen Speicher wie Dropbox oder Google Drive einbinden. Daten lassen sich sogar mit anderen „ownCloud“-Servern teilen. Darüber hinaus können Sie Ihre Cloud auch mit anderen Nutzern teilen und ihnen festgelegten Speicherplatz einräumen. Ebenso einfach stellen Sie Dokumente einzelnen Usern oder Benutzergruppen zur Verfügung. Für die nötige Sicherheit sorgen zum Beispiel explizite Vorgaben wie Passwörter oder ein Verfallsdatum für Links.

Für die Installation von „ownCloud” genügt ein Apache-Webserver mit PHP-Unterstützung. Ausführliche Anleitungen und eine aktive Entwickler-Community erleichtern Ihnen die Konfigurationsarbeit. Läuft die eigene Cloud schließlich, zeigt sich das Webinterface übersichtlich und unkompliziert. Die Sidebar zeigt die verfügbaren Kategorien, über die Sie Ihre Cloud mit Dateien, Musik, Kontakten, Bildern und Kalendereinträgen befüllen können. Die Online-Verwaltung gestaltet sich komfortabel: Direkt über die Weboberfläche lassen sich etwa Textdateien bearbeiten oder PDF-Dokumente und Grafiken ohne zusätzliche Software im Browser darstellen. Auch Microsoft-Word-Dateien können Sie auf diese Art und Weise online editieren und wieder speichern.

Kontakte und Dateien lassen sich über die verbreiteten Schnittstellen CardDAV und WebDAV mit anderen Anwendungen und Smartphones synchronisieren. Noch einfacher gleichen Sie Dateien und Ordner über kostenlose Desktop-Clients für Windows, MacOS und Linux ab. Das Hinzufügen von Lesezeichen erfolgt bequem und browserunabhängig über eine Bookmarklet-Erweiterung. Für Android-Smartphones, iPad und iPhone stehen Apps zur Verfügung, die einen Großteil der Funktionen ohne den Umweg über das Webinterface bereitstellen. Auch wenn keine App für Ihr Smartphone zur Verfügung steht, greifen Sie über das spezielle Webinterface für mobile Browser zum Beispiel auch mit Blackberry-Geräten und Windows Phones bequem auf Daten zu.

Zur Homepage des Herstellers

Microsoft Exchange 2016 mit DAG

Database Availability Group (DAG) in Exchange 2016 auf Server 2016 einrichten

Exchange Database Availability GroupDie Data­base Availa­bility Group (DAG) ist eine Hoch­verfüg­bar­keits- und Daten­wieder­her­stel­lungs­funktion von Exchange.


Diese An­lei­tung beschreibt, wie man dafür das Netz­werk konfi­gu­riert, den erfor­der­lichen File-Server ein­richtet und ein Konto für die DAG im Active Directory erstellt.

Database Availability Groups bietet MS Exchange seit der Version 2010. Aber auch davor gab es schon Möglichkeiten, Datenbanken hochverfügbar zu machen. Eine Datenbank­hochver­fügbar­keitsgruppe, wie die DAG in der Übersetzung heißt, führt die früheren Möglichkeiten zur Hochverfügbarkeit von Exchange 2007 (CCR = Cluster Continuous Replication + SCR = Standby Continuous Replication) zusammen. Eine kleine Übersicht über die Vorgänger der DAG gibt es auf dieser Seite.

Netzwerk einrichten
 In Exchange 2016 wurde die DAG weiterentwickelt und verbessert. Es ist zum Beispiel nicht mehr notwendig, für die DAG eine eigene IP Adresse zu reservieren. Grundsätzlich ist die Einrichtung der DAG allerdings vergleichbar mit Exchange 2013.Mein Netzwerk besteht aus 2 Servern mit Exchange 2016, einem File-Server und einem Domänen-Controller. Als Betriebssystem läuft auf allen Maschinen Windows Server 2016. Als Load-Balancer dient ein Citrix Netscaler.

Systemumgebung für das Einrichten einer Database Availability Group (DAG)

Das Netzwerk ist so konfiguriert, dass sich alle Server mit einer Netzwerk­karte im Server-Netzwerk befinden. Die beiden Exchange-Server erhalten jeweils eine zweite NIC für die spätere Replizierung der Datenbanken.

Die Netzwerkkarte für die Replikation konfiguriere ich wie folgt:

Netzwerk für die Replikation der Datenbanken konfigurieren

Bei Diese Verbindung verwendet folgende Elemente entferne ich alle Haken bis auf IPv4. Als IP-Adresse verwende ich eine aus einem anderen Subnetz, um das Replikations- vom produktiven Netzwerk zu trennen.

Für das Replikationsnetzwerk benötigt man keinen DNS-Eintrag.

Zudem deaktiviere ich unter Erweitert => DNS die Einstellung Adressen dieser Verbindung in DNS registrieren.

Laufwerk vorbereiten

Für die Datenbanken und Logfiles habe ich die Laufwerke E (Datenbanken) und F (Logfiles) vorbereitet. Wichtig ist, dass die Datenträger auf beiden Servern identisch sind.

Die Laufwerke selbst sollten mit ReFS formatiert werden. Dieses Dateisystem ist leistungsfähiger und übersteht Abstürze besser als NTFS. Darüber hinaus bietet Exchange 2016 eine neue Funktion namens Database Divergence Detection, welche Probleme mit Datenbanken schneller erkennen und beheben kann.

Dabei überwacht Exchange die aktiven Kopien und vergleicht sie mit den passiven Datenbanken. Sobald es hier Probleme findet, wird auf ReFS-Datenträgern automatisch eine Reparatur angestoßen. Mit ReFS erhält man für DAGs also diesen zusätzlichen Vorteil.

Das Resilient File System (ReFS) ist ein Dateisystem, das für den Einsatz in Windows Server 2012 entwickelt wurde. Sein Vorgänger, das New Technology File System (NTFS) – Dateisystem, war das Standard-Dateisystem seit den frühen neunziger Jahren (technisch gesehen seit der Einführung in Windows NT 3.51 bei Servern und Windows 2000 bei Desktop-PCs) und ist seitdem immer noch im Einsatz. ReFS ist immer noch ein optional vom Kunden zu wählendes und zu verwendendes Dateisystem, aber Microsoft plant in den kommenden Windows-Versionen NTFS durch ReFS zu ersetzen.

ReFS wurde für den Einsatz in Computersystemen mit großen Datenmengen ausgelegt, wodurch Wert auf eine effizientere Skalierbarkeit und Verfügbarkeit der Daten im Vergleich zu NTFS gelegt wurde. Der Schutz der Datenintegrität war eine der wichtigsten neuen Funktionen, die dem System hinzugefügt wurden, sodass wichtige geschäftskritische Daten bei typischen Hardwarefehlern, die zu Datenverlust führen, besser geschützt sind. Wenn ein Systemfehler auftritt, kann ReFS den Fehler identifizieren und rückgängig machen und das ohne das Risiko eines bleibenden Datenverlusts oder einer Beeinträchtigung des Zugriffs auf das entsprechende Laufwerk. Die Alterung der eingesetzten Speichermedien ist ein weiteres Thema, das auf dieser Ebene ebenfalls angegangen wurde, um Datenverlust zu verhindern, wenn zum Beispiel eine Festplatte verschleißt. Weiterführende Informationen zum ReFS-Dateisystem gibt es auf dieser Seite.

File-Server konfigurieren

Als nächstes wird der File-Server für die Verwendung der DAG vorbereitet. Dazu muss man auf dem Datei-Server die Gruppe Exchange Trusted Subsystem der lokalen Gruppe Administratoren hinzufügen.

Exchange Trusted Subsystem der lokalen Gruppen Administratoren hinzufügen

Zudem müssen auf der Firewall des File-Servers folgende Regeln aktiviert werden:

  • Datei- und Druckerfreigabe (SMB eingehend)
  • Windows Verwaltungsinstrumentation (WMI eingehend)
  • Windows Verwaltungsinstrumentation DCOM eingehend
  • Windows Verwaltungsinstrumentation (Async eingehend)
Konto für die DAG im AD anlegen

Im nächsten Schritt erzeugt man das Computer-Konto für die DAG im Active Directory. Sein Name ist frei wählbar und es sollte nach dem Anlegen deaktiviert werden, da es nur für die DAG verwendet wird.

Konto für die DAG im Active Directory anlegen

Kleiner Tipp: Ich bin ein Fan des Bemerkungsfeldes für jedes Objekt. Auch wenn der Name DAG01 für sich selbst spricht, so bin ich doch immer an einer kurzen Beschreibung des jeweiligen Kontos interessiert.

Beschreibung für das DAG-Konto hinzufügen

Als nächstes muss das eben erstellte Computer-Konto noch Mitglied der Gruppe Exchange Trusted Subsystem werden und die Berechtigung Vollzugrifferhalten.

Exchange Trusted Subsystem Vollzugriff auf das DAG-Konto einräumen.

Kleiner Tipp: Wenn Sie den Reiter Sicherheit nicht sehen können, so liegt dies daran, dass die Erweiterten Features bei Ihnen nicht eingeschaltet sind.

Erweiterte Ansicht in Active Directory-Benutzer und -Computer einschalten.

Damit wären jetzt die wichtigsten Vorbereitungen abgeschlossen. Als nächstes wenden wir uns den Exchange-Servern zu.

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Docker Nginx Container

Facts in short:
– Written in Go (from Google)
– Entirely controlled by a REST API
– Running on Linux, Windows and MacOS
plus in many Public/Privat Clouds like
AWS, Google Cloud Platform, Microsoft Azure, etc.
– runtime for containers are based on Open Source

Containers

Containers include the application and all of its dependencies, but share the kernel with other containers, running as isolated processes in user space on the host operating system.

Docker containers are not tied to any specific infrastructure; they run on any computer, on any infrastructure, and in any cloud.

Linux is built in such a way, that you can directly create separate user spaces.

Each user space is in a separate isolated “sandbox” area. Each user space has its own file system and processes. These user spaces are all segregated and separate from each other.

Containers leverage this technology of the Linux operating system.

A container is just like a virtual machine WITHOUT THE OPERATING SYSTEM.

Each PHYSICAL MACHINE has ONE LINUX OPERATING SYSTEM.

Containers use the Linux OS of the physical machine.

To the user, each container appears just like a real machine.

Here is an image from docker’s website that shows a comparison between virtual machines and containers:

Examples

1. Dockerfile:
# An other example can be downloaded from: \ https://github.com/docker-training/staticweb
FROM ubuntu:14.04
MAINTAINER ifs3.com Team <info@ifs3.com>
RUN apt-get update && apt-get install -y curl openssl nginx
EXPOSE 80 443
CMD [ “nginx”, “-g”, “daemon off;” ]

2. Build an image with the repos and name it “nginx:14.04”:
docker build -f ./Dockerfile –no-cache -t nginx:14.04 .

3. Generate and run this image “nginx:14.04” in container “c001”:
docker run −−name c001 -m 32M -p 8080:80 -d nginx:14.04

4. Go to this container with name “c001”:
bash -c “clear && docker exec -it c001 sh”

Teraherz für Funknetze mit 100 Gbit/s

Drahtlose Kommunikation (vgl. Funknetz) arbeitet typischerweise bei Trägerfrequenzen im Mikrowellenbereich (0.8 .. 2.5 resp. 5..5.8 GHz). WLANs oder Mobilfunk (LTE-Advanced) erreichen heute damit Übertragungsraten von einigen 100 Mbit/s – prinzipiell sind hier jedoch ca. 10 Gbit/s möglich. Das Frequenzspektrum bis 275 GHz ist aber stark reguliert und bietet zu wenig ungenutzte Bandbreite, um dem steigenden Bedarf (Verdopplung alle 18 Monate) in Zukunft gerecht zu werden.

Die THz-Strahlung bietet sich an, weil Frequenzen zwischen 300 GHz und 1 THz bisher keiner Regulation unterliegen und höhere Trägerfrequenzen mit großen Bandbreiten (10…100 GHz) arbeiten können und so Übertragungsraten mit mehr als 100 Gbit/s ermöglichen. Es konnten bereits Datenraten von 24 Gbit/s bei 300 GHz und 100 Gbit/s bei 237,5 GHz (auf 4 Kanälen) demonstriert werden. Die Überlagerungsempfangs-Technik ermöglicht die Nutzung verschiedener Trägerfrequenzen unterhalb 1 THz und könnte für kommerzielle Richtfunk-Verbindungen mittelfristig von Interesse sein (für den Privatgebrauch sind diese Systeme derzeit noch zu groß und zu teuer). Der Wasserdampf in der Atmosphäre absorbiert jedoch die THz-Strahlen und begrenzt ihre Ausbreitung. Unterhalb von 1 THz befinden sich lediglich drei Frequenzfenster mit einer Dämpfung von weniger als 60 dB/km, die für die Telekommunikation in Frage kämen. Jenseits von 1 THz steigt die Absorption (von Wasserdampf und anderen atmosphärischen Gasen) in der Atmosphäre zu stark an, um diesen Bereich zu nutzen, geschweige denn, um Systeme mit hohen Datenraten umzusetzen. Diese Einschränkung definiert die möglichen Anwendungsbereiche. Die Dämpfung in der Atmosphäre spielt bei Datenkommunikation in Innenräumen keine große Rolle und der Bedarf an höheren Bandbreiten steigt (u.a. HD-Videos, Streaming) ständig. Im Außenbereich sind die Anbindung von Haushalten an das Internet (letzte Meile) oder Backhaul-Links im Mobilfunkbereich denkbar. Eine weitere Möglichkeit ist die Kommunikation zwischen Satelliten oder eine satellitengestützte Internetverbindung für Flugzeuge. Die beschränkte Reichweite und die geringe Verbreitung von Empfängern könnte die Technik in Hinsicht auf Abhörbarkeit für militärische Zwecke interessant machen.

Neben bisher (2014) fehlenden kompakten, leistungsfähigen und preiswerten Quellen und Empfängern müssen für eine breitere Anwendung die besonderen Eigenschaften der Terahertzstrahlung beachtet werden. In Gebäuden spielen Reflexionen an Oberflächen und Mehrschichtsystemen sowie Streuung eine größere Rolle als bei derzeit verwendeten Wellenlängen. Die starke Richtwirkung, die bei gleichzeitig kleinen Antennen möglich ist, kann Vor- oder Nachteile haben.

Sicherheitstechnik
Die Sicherheitskontrollen an Flughäfen wurden nach Zwischenfällen in den letzten Jahren immer weiter verschärft und der Einsatz von auf Terahertzwellen basierenden Körperscannern verspricht, Kontrollen zu beschleunigen und zuverlässiger zu machen. Die Terahertzstrahlung scheint für diese Zwecke vielversprechend zu sein: Die Strahlung durchdringt Kleidungsstücke und wird von der Haut reflektiert. Unter der Kleidung versteckte Waffen aus Metall, Keramik oder Plastik sind somit leicht zu erkennen. Die Auflösung ist ausreichend hoch, um die Gegenstände am Körper zu lokalisieren.

Bei der Suche nach Sprengstoffen oder Drogen könnten unbekannte Stoffe am Körper oder in Behältnissen identifiziert werden, da sie oberhalb von 500 GHz charakteristische Absorptionsspektren aufweisen. Bisher waren Messungen jedoch häufig lediglich unter (idealisierten) Laborbedingungen erfolgreich: Absorptionsmessungen fanden in Transmission (gutes Signal-Rausch-Verhältnis), an reinen Stoffproben oder bei niedrigen Temperaturen (schärfere Spektren) statt. Die Herausforderungen einer möglichen Umsetzung sind folgende: Ab 500 GHz absorbiert die Atmosphäre deutlich stärker, Kleidung ist zwar weitgehend transparent, aber an den Grenzflächen kommt es zu Reflexionen, in den Materialien kommt es zu Streuung. Bei mehreren Kleidungsschichten wird das Signal sehr schwach. Bei Stoffmischungen überlagern sich die Absorptionsspektren und die Identifikation wird erschwert. Die Oberflächenstruktur beeinflusst zusätzlich das Reflexionsverhalten. Deshalb äußern sich viele Wissenschaftler äußerst kritisch zu einer einfachen Umsetzung.

Neben den Körperscannern gibt es noch weitere Anwendungen in der Sicherheitsbranche, deren Umsetzung realistisch scheint. Postsendungen könnten auf gefährliche oder verbotene Substanzen hin untersucht werden, Zusatzstoffe in Sprengstoffen könnten Rückschlüsse auf Herstellungsprozess liefern und helfen, deren Herkunft zu ermitteln. Medikamente könnten auf Echtheit überprüft werden, bzw. ob sich die Medikamente während der Lagerung verändert haben (durch die Verpackung hindurch).

Das größte Hindernis ist derzeit (2014) das Fehlen von preiswerten, kompakten und durchstimmbaren THz-Quellen.

Biologie und Medizin
Der große Brechungsindex von organischem Gewebe im THz-Spektrum erlaubt sehr kontrastreiche Aufnahmen und kann konventionelle Aufnahmetechniken ergänzen. Die Strahlung ist nicht-ionisierend und kann gefahrlos für medizinische und biologische Anwendungen eingesetzt werden. Ganzkörperscanner (analog zu CT oder MRT) sind nicht möglich, da die Strahlung bereits von der Haut absorbiert wird und den Körper nicht durchdringt. Zur Diagnose ist die Technik bei nicht-invasivem Einsatz auf die äußeren Organe beschränkt, mittels endoskopischer Sonden können jedoch innere Organe untersucht werden.

So zeigen erste Studien das Potenzial bei der Krebsfrüherkennung auf der Hautoberfläche oder mit Sonden bei Darm- oder Gebärmutterhalskrebs. Bei operativen Eingriffen zur Entfernung von Tumorzellen kann die Grenze zwischen Tumorzellen und gesundem Gewebe sichtbar gemacht werden. Die Krebszellen unterscheiden sich von den gesunden Körperzellen durch ihren Wassergehalt.

Mit THz-Strahlen kann das Ausmaß einer Verbrennungskrankheit deutlich besser als mit gegenwärtigen Methoden der Verbrennungsdiagnostik bestimmt werden.

Für medizinische und biologische Anwendungen sind weitere Eigenschaften der THz-Strahlen interessant: Durch die kohärente Messung von Terahertzpulsen kann die Dicke einer Probe bestimmt werden, indem die Zeitverzögerung beim Durchlaufen der Probe gemessen wird. Das THz-Spektrum liegt im Bereich vieler Vibrations- und Rotationsübergängen organischer Moleküle und eignet sich daher, zwischenmolekulare Bindungen von Molekülstrukturen in vivo zu untersuchen. Die dreidimensionale Molekülstruktur ist für viele biochemische Prozesse von großer Bedeutung. Zu den Risiken der Terahertzstrahlung gibt es bereits erste Studien, wobei keine Änderungen des Erbguts festgestellt werden konnten. Bedingt durch die ihre starke Absorption in Wasser kann es zu lokalen Erwärmungen kommen. An Zellkulturen konnte ein Einfluss auf enzymatische Prozesse beobachtet werden, dies lässt sich jedoch nicht unmittelbar auf den Menschen übertragen.

Astronomie
Auch in der Astronomie eröffnet die Terahertzstrahlung neue Möglichkeiten. So misst beispielsweise die ESA auf diese Weise die Oberflächentemperatur der Erde. Auch der Nachweis von einfachen chemischen Verbindungen wie Kohlenstoffmonoxid, Wasser, Cyanwasserstoff und vielen anderen ist durch Messung der Emissionen, die bei Rotationsübergängen der Moleküle entstehen, im Terahertzbereich möglich. Solche Instrumente (beispielsweise German Receiver for Astronomy at Terahertz Frequencies, Great) sollen in das fliegende Teleskop SOFIA eingebaut werden. Auch das Weltraumteleskop Herschel ist mit entsprechenden Instrumenten ausgerüstet.

Qualcomm Snapdragon 835 at Samsung’s 10-nm process

Qualcomm® Incorporated (NASDAQ: QCOM) today announced that its subsidiary, Qualcomm Technologies, Inc. (QTI), and Samsung Electronics Co., Ltd., have extended their decade-long strategic foundry collaboration to manufacture Qualcomm® Technologies’ latest Snapdragon™ premium processor, Qualcomm® Snapdragon™ 835, with Samsung’s 10-nanometer (nm) FinFET process technology.

The decision to use Samsung’s cutting edge process in the next generation premium processor highlights Qualcomm Technologies’ continued dedication in being the technology leader in mobile platforms.

“We are excited to continue working together with Samsung in developing products that lead the mobile industry,” said Keith Kressin, senior vice president, product management, Qualcomm Technologies. Inc. “Using the new 10nm process node is expected to allow our premium tier Snapdragon 835 processor to deliver greater power efficiency and increase performance while also allowing us to add a number of new capabilities that can improve the user experience of tomorrow’s mobile devices.”

In October, Samsung announced they are the first in the industry to enter mass production of 10nm FinFET technology. Compared to its 14nm FinFET predecessors, Samsung’s 10nm technology allows up to a 30% increase in area efficiency with 27% higher performance or up to 40% lower power consumption. Using 10nm FinFET, the Snapdragon 835 processor will offer a smaller chip footprint, giving OEMs more usable space inside upcoming products to support larger batteries or slimmer designs. Process improvements, combined with a more advanced chip design, are expected to bring significant improvements in battery life.

“We are pleased to have the opportunity to work closely with Qualcomm Technologies in producing the Snapdragon 835 using our 10nm FinFET technology,” said Jong Shik Yoon, executive vice president and head of foundry business, Samsung. “This collaboration is an important milestone for our foundry business as it signifies confidence in Samsung’s leading chip process technology.”

Snapdragon 835 is in production now and expected to ship in commercial devices in the first half of 2017. Snapdragon 835 follows the Snapdragon 820/21 processor, which has over 200 designs in development.

About Qualcomm Incorporated

Qualcomm Incorporated (NASDAQ: QCOM) is a world leader in 3G, 4G and next-generation wireless technologies. Qualcomm Incorporated includes Qualcomm’s licensing business, QTL, and the vast majority of its patent portfolio. Qualcomm Technologies, Inc., a subsidiary of Qualcomm Incorporated, operates, along with its subsidiaries, substantially all of Qualcomm’s engineering, research and development functions, and substantially all of its products and services businesses, including its semiconductor business, QCT. For more than 30 years, Qualcomm ideas and inventions have driven the evolution of digital communications, linking people everywhere more closely to information, entertainment and each other. For more information, visit Qualcomm’s website, OnQ blog, Twitter and Facebook pages.

About Samsung Electronics Co., Ltd.

Samsung Electronics Co., Ltd. inspires the world and shapes the future with transformative ideas and technologies. The company is redefining the worlds of TVs, smartphones, wearable devices, tablets, cameras, digital appliances, medical equipment, network systems, and semiconductor and LED solutions. For the latest news, please visit Samsung Newsroom at http://news.samsung.com.

USB 3.1 Gen 2 for 10 Gbit/s

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SuperSpeed+ USB 10 Gbit/s

The SuperSpeed+ USB 10 Gbps (USB 3.1 Gen 2) Specification adds a 10 Gbps speed mode that uses a more efficient data encoding and will deliver more than twice the effective data through-put performance of existing SuperSpeed USB over enhanced, fully backward compatible USB connectors and cables. The specification extends the existing SuperSpeed mechanical, electrical, protocol and hub definition while maintaining compatibility with existing USB 3.0 software stacks and device class protocols as well as with existing 5 Gbps hubs and devices and USB 2.0 products.

  • Delivers 10Gbps USB data rate
    *  2x improvement over current SuperSpeed USB 5 Gbps data rate
  • Improved data encoding for more efficient data transfer leading to higher through-put and improved I/O power efficiency
  • Compatible with existing USB 3.0 software stacks and device protocols
  • Works with both existing 5 Gbps USB 3.0 hubs and devices, as well as USB 2.0 products

SuperSpeed USB (USB 3.1 Gen 1)

As technology innovation marches forward, new kinds of devices, media formats, and large inexpensive storage are converging. They require significantly more bus bandwidth to maintain the interactive experience users have come to expect. In addition, user applications demand a higher performance connection between the PC and these increasingly sophisticated peripherals. SuperSpeed USB addresses this need by adding an even higher transfer rate to match these new usages and devices.

USB continues to be the answer to connectivity for PC, Consumer Electronics, and Mobile architectures. It is a fast, bidirectional, low-cost, dynamically attachable interface that is consistent with the requirements of the PC platforms of today and tomorrow.

SuperSpeed USB brings significant performance enhancements to the ubiquitous USB standard, while remaining compatible with the billions of USB enabled devices currently deployed in the market. SuperSpeed USB will deliver 10x the data transfer rate of Hi-Speed USB, as well as improved power efficiency.

  • SuperSpeed USB has a 5 Gbps signaling rate offering 10x performance increase over Hi-Speed USB.
  • SuperSpeed USB is a Sync-N-Go technology that minimizes user wait-time.
  • SuperSpeed USB will provide Optimized Power Efficiency. No device polling and lower active and idle power requirements.
  • SuperSpeed USB is backwards compatible with USB 2.0. Devices interoperate with USB 2.0 platforms. Hosts support USB 2.0 legacy devices.

USB 3.1 Specification Language Usage Guidelines

The USB 3.1 Specification Language Usage Guidelines can be downloaded here.

Schnelles Internet via 4G/LTE

LTE Internet-Router

Früher gab es ohne Telefonnummer keinen Internetanschluss und das Kombi kostete ein Vermögen. Heute ist das alles einfacher und günstiger: Sogar Swisscom liefert eine “reine” Internetleitung, Kabel-TV-Betreiber und Glasfaseranbieter locken ebenfalls mit Sonderangeboten.
Gleichzeitig ist aber auch die Internetversorgung via Handynetz (4G/LTE) immer schneller und ebenfalls günstiger geworden. Mit Datenraten von bis zu 100 Mbit/s übertrifft das Handynetz vor allem in ländlichen Gebieten oft die Leistung alter Kupfer-Kabel.

Seitdem mit 4G der Mobilfunkstandard UMTS von LTE abgelöst worden ist, sind damit mobile Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s möglich.

Die LTE-Provider versprechen hohe Bandbreiten. In der Praxis jedoch stimmen die Up- und Download-Geschwindigkeiten meist noch nicht mit den versprochenen Leistungen überein. Die tatsächlich empfangene Bandbreite wird zudem von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst, wie z.B. die Entfernung des Users zur Basisstation oder eventuelle Störsignale.

Konkrete Lösung: Die Fritz!Box 6840 LTE verbindet das Heimnetz mit dem Internet via Handynetz statt einem Kabel. Das funktionierte im Test beinahe perfekt.

SIM-Karte statt Internetkabel

Statt einem Telefonkabel sorgt beim LTE-Router von AVM eine SIM-Karte für den Zugang ins Internet.

test_fritz_box6840_verbindung_1980_605Natürlich kann man auch mit jedem Handy ein lokales WLAN (Tethering, WLAN-Hotspot) aufziehen und darin transparent heimische Geräte via WLAN verbinden. Das hat allerdings zahlreiche Nachteile. So leert die Funktion den Akku in Rekordzeit. Zweitens lassen sich so keine kabelgebundenen Geräte integrieren. Letztlich lässt sich das Handy dann auch kaum als Telefon nutzen.

Handynetz statt Kabel: Diesen Wunsch erfüllt die Fritz!Box 6840 LTE von AVM. Sie ist ein zuverlässiger Internetrouter für das Heimnetz mit Dutzenden Komfortfunktionen. Dazu gehören WLAN (2,4 GHz, 802.11n), Ethernet (Gigabit), Telefonie (DECT, analog via Kabel) und Medienserver für Musik und Fotos.

Sie bietet also alles, was man von einem guten Internetrouter erwartet. Allerdings verbindet sie sich mit dem Internet nicht via Kabel, sondern via Handynetz. Die SIM-Karte ersetzt also das bisherige Internetkabel. Allerdings benötigt man zwingend eine Netzabdeckung mit 4G/LTE.

Keine Kabelanschluss-Gebühren mehr

Die Sunrise-Tochter Yallo, die sich an ein preissensibles Publikum richtet, lancierte am 10. Oktober sogar eine Internetverbindung für nur 29 Fr. pro Monat. Das Besondere daran ist, dass es sich um mobiles Internet für zu Hause handelt. «Nie wieder Kabel- oder Telefonanschlussgebühren bezahlen», versprechen denn auch die Werbeunterlagen von «Yallo Go».

Wie funktioniert das? Man schiebt die von der Firma abgegebene SIM-Karte in ein spezielles Modem und kann so 4G-Internet mit unlimitierten Daten nutzen. Dabei sollen Geschwindigkeiten von bis zu 21 MBit/s möglich sein. Eine gute Verbindung vorausgesetzt, sollte man also auch problemlos fernsehen können.

Das Modem benötigt nur einen Stromanschluss. Man kann vier Endgeräte per Kabel anschliessen oder die Daten einfach über WLAN beziehen. Yallo wird zwei stark vergünstigte Modems anbieten, die auch in der ausländischen Ferienwohnung nützlich sein können – denn mit einer lokalen SIM-Karte kann man Roaming-Kosten umgehen.

Yallo reagiert auf ein Angebot von Salt, das der Konkurrent im Juni einführte (mit dem gleichen Modem von Huawei). Dort kostet mobiles Surfen zu Hause 35 Fr. pro Monat mit einer Geschwindigkeit von bis zu 150 MBit/s – eine Verbindung, die in Zukunft noch schneller werden soll, wie die Salt-Medienstelle angibt. «Gegenwärtig arbeiten wir an 4G+ mit theoretischen Bandbreiten von bis zu 300 MBit/s.» Yallo und Salt bieten nur «nacktes Internet» an. Doch Festnetztelefonie braucht man heute ohnehin nicht mehr. Und TV kann man über Internet-Dienste wie Zattoo oder direkt bei SRF beziehen.

Nomaden und Notlösung

Im Design braucht sich die Fritz!Box 6840 LTE auch nicht zu verstecken. WLAN und Telefoniefunktionen, inklusive drahtlosem DECT, sind integriert.
Zusätzlich eignet sich die Box auch perfekt für Nomaden. Egal, wo man sie einsteckt, sie verbindet sich mit dem Internet und bietet die gewohnte WLAN-Umgebung. Wer in seinem Büro auf permanente Internetverbindung angewiesen ist, kann die Fritz!Box 6840 LTE auch als Backup-Lösung einrichten. Fällt das Kabelnetz aus, stöpselt man einfach die LTE-Box in die bestehende Infrastruktur, und schon lässt sich weiterarbeiten.

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Letztlich ist die Box sogar ein Tipp für Campingfreunde. Sie wird zwar mit einem 220-Volt-Netzteil geliefert, kommt aber geräteseitig mit 12 Volt aus. So dürfte sich die Box auch problemlos an einer Solaranlage im Wohnwagen betreiben lassen.

SIM-Karte, Strom, fertig!

Bestenfalls verbindet sich die Fritzbox mit bis zu 100 Mbit/s drahtlos mit dem Internet. Aber auch die hier gezeigten 72 Mbit/s übertreffen viele ADSL-Angebote.
Verglichen mit Handy-Tethering-Bastelei bietet die Fritz!Box 6840 LTE schlicht mehr Zuverlässigkeit, Sicherheit, Funktionen und Komfort. Die Installation ist, wie von AVM Produkten gewohnt, simpel. Man muss lediglich die SIM im alten grossen Format in den Halter einlegen, diese einschieben. Leider liefert AVM keinen Adapter für kleinere Micro- oder Nano-SIM mit, man muss sich solche Plastikadapter notfalls also selber besorgen.test_fritz_box6840_sim_karte_605Danach kann man die Box mit dem Strom verbinden. Einige Sekunden später konnten wir uns im Test bereits via WLAN oder Ethernetkabel mit der Box verbinden. Das vorkonfigurierte WLAN-Passwort ist auf der Boxunterseite aufgedruckt. Praktischerweise muss man für die Benutzeroberfläche der Box in jedem Browser einfach die Adresse fritz.box eintippen.

Beim ersten Start fragt der Router dann Informationen über Sprache, Land und SIM-Kartenanbieter ab. Der Rest läuft automatisch. Bei unserem Test verband sich nach 5 Minuten ein Tablet via WLAN und Fritzbox wie gewohnt mit dem Internet. Auch ein kabelsüchtiger PC war sofort online.

Weil die Fritz!Box 6840 LTE ein kompletter Router ist, sehen sich alle PCs und Tablets auch gegenseitig. Auch angeschlossene NAS-Festplatten und Drucker sind integriert. Bei der Bedienung gibt es keinerlei Unterschiede gegenüber einem gewohnten Kabel-Internet-Router.

Internet wie gewohnt

Mit der Fritzbox unterscheidet sich Internet via 4G/LTE nicht von der Nutzung via Kabel. Die Box hilft sogar, den Handy-Provider mit dem besten Signal zu finden. Im Beispiel ist die Box mit Swisscom (fett) verbunden, Sunrise bietet aber mehr Signalstärke.
Auch bei der Internetnutzung gibt es keinen Unterschied zur üblichen kabelgebundenen Verbindung. Die Datenrate ist allerdings vom Handynetz abhängig. Bestenfalls erreicht man Downloadraten von bis zu 100 Mbit/s, was also Videostreaming in 4K/UHD-Auflösung (Netflix) möglich macht. Im Upload sind ebenfalls bis zu 50 Mbit/s möglich. Im Gegensatz zu einer Kabelanbindung kann das Tempo aber während des Tages variieren. Denn wenn mehrere Handynetznutzer denselben Sendemasten verwenden, müssen sie sich dessen Leistung teilen.

Freundlicherweise hilft die Fritzbox sogar bei der Wahl des besten Netzanbieters. In der Funktion “Netzliste” zeigt sie alle Anbieter inklusive Empfangsstärke auf. In unserem Beispiel wäre wohl der Sendemasten von Sunrise näher gewesen. Die LTE-Antennen der Box lassen sich übrigens einfach ausrichten, ein Live-Monitor zeigt dabei die Signalstärke.

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Medienserver und private Cloud

Die Fritzbox arbeitet sogar als Medienserver und stellt alle via USB-Datenträger angeschlossenen Musiksongs sauber sortiert im Netzwerk via UPnP zur Verfügung.
Die kleine Box kümmert sich nebenbei auch noch um die Verwaltung von Musik und Fotos und stellt beliebige Daten auch für die Nutzung via Internet (Private Cloud) zur Verfügung. Dazu schliesst man einfach eine günstige USB-Festplatte im 2,5-Zoll-Format an die Box an. Sämtliche darauf gefundenen Musikstücke werden sauber indiziert und können dann auf jedem UPnP-fähigen Gerät oder via Fritz!App auf jedem Mobilgerät abgespielt werden. Theoretisch verwaltet die 6840 auch Filme. Die Transferrate via USB-Anschluss ist allerdings für hochauflösende Filme zu schwach, die Wiedergabe ruckelt.

Dateien, auf die man von unterwegs zugreifen will, landen in einem Cloud-Ordner. Sie können dann mit der MyFritz!App (iOS, Android) unterwegs bearbeitet werden. Dabei bleiben die privaten Daten jederzeit “im eigenen Haus”.

Kinderschutz, Gäste-WLAN, Smarthome

Die Fritz!Box 6840 LTE verfügt ferner über alle von AVM gewohnten Zusatzfunktionen. Einzelne Rechner können mit einem Kinderschutz versehen werden, welcher Surfen ganz unterbindet oder auf bestimmte Stunden beschränkt. Mit Belohnungs-Coupons kann man diese Zeiten verlängern. Kommen Gäste zu Besuch, können sie sich via Gäste-WLAN mit dem Internet verbinden, ohne in privaten Daten schnüffeln zu können. Dazu genügt es, wenn sie mit dem Handy einen QR-Code abfotografieren, Passwort-Tipperei entfällt.

Seit Kurzem unterstützt die Fritzbox sogar Smarthome-Funktionen. Rüstet man Heizkörper mit passenden Reglern aus, passt die Fritzbox die Raumtemperatur an. Das lässt sich sogar von unterwegs per Handy-App steuern.

Telefonieren wie gewohnt

Für das Telefonieren wird nicht die Mobilnummer der SIM-Karte verwendet, sondern IP-Telefonie. Nach Registrierung bei einem Anbieter muss man nur die gelben Felder der Fritzbox ausfüllen.
Dank integrierten Telefoniefunktionen ersetzt die Fritz!Box 6840 LTE den herkömmlichen Telefonanschluss. An die Box lassen sich sowohl herkömmliche Telefongeräte via Telefonkabel als auch drahtlose DECT-Handgeräte anschliessen. Mit der von AVM gelieferten App kann man seine Festnetznummer auch via Handy nutzen. Das funktioniert sogar aus dem Ausland.

Für die Telefonie lässt sich aber nicht die Mobilnummer der eingelegten SIM-Karte nutzen. Vielmehr muss man dafür eine Internet-Telefonnummer lösen. Technisch handelt es sich dabei um reine VoIP-Telefonie, welche Swisscom bereits seit Längerem auf üblichen Festnetzanschlüssen einsetzt.

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Um via Fritzbox telefonieren zu können, muss man sich also erst einmal eine Telefonnummer organisieren. Für unseren Test verwendeten wir dafür den Anbieter Netvoip.ch. Dieser bietet nämlich kostenlose Telefonnummern an, bei denen man sogar die Vorwahl selber wählen darf. Im kostenlosen Modus nimmt die Nummer nur Anrufe entgegen. Will man raustelefonieren, muss man das Konto mit Geld aufladen. Die Gesprächskosten liegen dabei in der Schweiz bei 4 Rappen pro Minute für Festnetz und bei 22 Rappen pro Minute für Mobilnummern.

Gratis neue Telefonnummer

Hat man sein Konto bei Netvoip erstellt, tippt man einfach die nötigen Daten auf der Fritzbox ein. Das ist innert Sekunden erledigt. Im Test klingelte nach zwei Minuten bereits unser neues Telefon. Die Gesprächsqualität war sehr gut und unterschied sich nicht von der Festnetztelefonie.

Die Fritzbox bietet viel Telefonkomfort. Der integrierte Beantworter nimmt nicht nur Mitteilungen auf, sondern verschickt diese auch gleich per E-Mail. Am meisten Spass macht die Telefonie, wenn man auch gleich ein DECT-Telefon von AVM anschliesst. Dann kann man auf dem Handknochen sogar Internetradio hören oder das Bild einer Webcam abrufen.

In unserem Praxistest leiteten wir die Handy-Nummer nach einigen Klingeltönen auf die Festnetznummer der Fritzbox um. Es klingelt so also auch zu Hause, wenn das Handy im Büro vergessen wurde.

Die Fritzbox kooperiert mit allen DECT-Telefonen. Am meisten Komfort bieten aber die Modelle des Herstellers AVM wie das Fritz!Fon C4.

Fazit: Festnetz muss nicht sein!

Im Test hat sich die Fritz!Box 6840 LTE bewährt und bietet für rund 350 Franken eine umfassende und ausgereifte Lösung. Der Versuch, die Festnetzleitung durch eine SIM-Karte zu ersetzen, ist gelungen. Allerdings benötigt man ein Abo mit unlimitiertem Internetvolumen. Das gibt es aber beispielsweise bei Salt schon ab 35 Franken monatlich. Dabei ist sogar ein HD-Abo des Fernsehdiensts Zattoo inkludiert.

Besonderes Lob gebührt AVM für die unzähligen Funktionen, welche die Box in einer einfach zu bedienenden Oberfläche vereinigt. Kaum ein Wunsch bleibt unerfüllt und der Hersteller versorgt seit Jahren jeweils auch ältere Modelle mit neuster Software. Tippt man in den App-Stores von Apple und Google den Suchbegriff AVM ein, werden mehrere Apps aufgelistet. Diese bieten weitere Funktionalität und machen die Bedienung der Box auf Mobilgeräten simpel.

Auf der Wunschliste stände höchstens noch ein WLAN im 5-GHz-Band mit 802.11ac. Notfalls lässt sich das aber mit einem zusätzlichen Funkrouter nachrüsten.

Wichtig: Vor der Anschaffung muss man klären, ob man über einen 4G/LTE-Empfang verfügt. Funkmodule für ältere 2G/3G-Funkarten wie GPRS, EDGE, UMTS und HSPA sind nicht eingebaut. Mit älteren 3G-Funkzellen kann sich die 6840 also nicht verbinden. Das kann nur das Modell FritzBox 6820 LTE, das aber über keine Telefoniefunktionen verfügt.

STECKBRIEF
Modell: Fritz!Box 6840 LTE
Profil: Heimnetz-WLAN-Router, der sich nicht via Kabel, sondern mit einer SIM-Karte und 4G/LTE mit dem Internet verbindet.
Pro: einfache Installation
1 USB-2.0-Anschluss für Drucker und Speicher
DECT-Basis für bis zu 6 Schnurlostelefone
a/b-Port für ein analoges Telefon, Fax oder Anrufbeantworter
Contra: kein 5-GHz-WLAN
kein 802.11ac
kein 3G
Preis: 379.00 CHF
Hersteller: AVM
Jahrgang: 2016
Vertrieb: Elconex AG
Netzwerkanschluss:802.11n (450 MBit/s), 802.11g (54 MBit/s) und 802.11b (11 MBit/s), Gigabit-Netzwerk-Anschluss (10/100/1000 MBit/s)

Onlinelink:
http://www.avguide.ch/testbericht/bye-bye-kabel-internet-test-handynetz-router-fritzbox-6840-lte

Quelle: avguide.ch GmbH